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Seit Jahren träumt Sven Friedrich davon, ein Album aufzunehmen, das komplett aus elektronischer Musik besteht. Mit Solar Fake hat der Sänger von Zeraphine, der bereits seit dem sechsten Lebensjahr Musik macht, seinen Traum in die Tat umgesetzt. Während seine Band handgemachten Rock intoniert, ist bei seinem Solo-Projekt Solar Fake alles elektronisch - abgesehen von Friedrichs Stimme. Für „Broken Grid“ (2008) kreierte der Berliner eigene Sounds, mit denen er zwölf stimmungsvolle Lieder erschuf, die das ganze Spektrum elektronischer Musik abdecken, von Synth-Pop über EBM und Industrial bis zu Electro Rock.
Bereits im Alter von sechs Jahren ging Sven („Fußball fand ich doof“) zur Musikschule, um klassische Gitarre zu lernen. Später folgten Klavier und Schlagzeug. Mit dreizehn stieg er in seine erste Band ein, zu Beginn als Trommler, später als Gitarrist. 1990 zählte der Allrounder zu den Gründern der Kapelle, aus der 1993 die Dreadful Shadows erwuchsen, deren Frontmann Friedrich werden sollte.
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Vier Alben spielte das Quintett ein, das im Jahr 2000 beschloss, getrennte Wege zu gehen. Unmittelbar danach startete der Berliner Zeraphine, die bislang ebenfalls vier Alben veröffentlichten. Seine Liebe zur elektronischen Musik wurde vor allem von deutschen Acts wie Deine Lakaien, Project Pitchfork und Wumpscut geweckt, „Depeche Mode kamen erst später“, lacht er. Natürlich plant Sven Friedrich auch eine Live-Präsentation der Solar-Fake-Songs. „Ich werde zusammen mit einem weiteren Musiker auf der Bühne stehen und Keyboard spielen. Im Hintergrund sollen Filme laufen, ansonsten werden - abgesehen von meiner Stimme - nur elektronische Sounds erklingen.“ Konsequent elektronisch eben.
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